Das Ich der Lyrik

Rabea Becker wurde 1987 in Hamburg geboren, aufgewachsen ist sie aber am Niederrhein. Zur Zeit studiert sie Philosophie in Leipzig.

Das Ich in der Lyrik

Die leidenschaftliche DVD-Sammlerin mag surreale Filme wie Pulp Fiction und Clockwork Orange, aber auch Monumental- filme wie Braveheart. Ihre musikalischen Vorlieben sind breit gefächert und reichen von Punkrock über Folk bis Elektrotrash. Sie entzieht sich gesellschaftlichen Zwängen und fühlt sich keiner "Szene" zugehörig, da sie jegliches Schubladendenken ablehnt.

So sehr sie das Alleinsein seit ihrer frühen Jugend schätzt, ist sie auch gerne mit ihren Freunden unterwegs und macht das Nachtleben unsicher. Die Eigenarten ihrer Persönlichkeit bringt sie mit der Ästhetik von Piercings & Tattoos zum Ausdruck. Das Leben begreift sie als Licht- & Schatten-Poesie; ihre Veranlagung, nicht alles ungefragt hinzunehmen, bezeichnet ihre widersprüchliche, innere Erfahrung. Diese Eigenschaft, die sie als Entzweiung ihrer selbst versteht, liebt und hasst sie zugleich. Das Schreiben von Lyrik begreift sie als einen Weg, die inneren Widersprüchlichkeiten ihrer Er- fahrungen für sich selbst und Andere zum Ausdruck zu bringen und trotz Widrigkeiten Hoffnung auf Freundschaft und Liebe zu bewahren.